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Der Goldpreis ist der aktuelle Marktwert von Gold und entsteht an internationalen Rohstoffbörsen – im Wesentlichen durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage. Der Preis wird überwiegend in US-Dollar gehandelt. In Europa zählen die Notierungen in London, Zürich und Paris zu den wichtigsten.

Die drei Hauptfaktoren für die Goldpreisbildung:

  1. Angebot und Nachfrage:
    In wirtschaftlich unsicheren Zeiten steigt die Nachfrage nach Gold als sicherer Hafen. Viele Anleger kaufen Gold zur Absicherung gegen Inflation, Währungsrisiken und niedrige Zinsen. Steigt die Nachfrage, steigt in der Regel auch der Preis.

  2. Einfluss des US-Dollars:
    Der Goldpreis ist eng mit dem Dollarkurs verknüpft. Steigt der Dollar, fällt oft der Goldpreis – und umgekehrt. Historisch zeigt sich: In Zeiten eines schwächelnden Dollars, wie z. B. im Jahr 2001, ist der Goldpreis deutlich gestiegen.

  3. Weitere Einflussfaktoren:
    Auch der Ölpreis, geopolitische Spannungen sowie Spekulationen und Erwartungen von Investoren beeinflussen den Goldkurs. Diese Faktoren können kurzfristige Preisschwankungen auslösen – langfristig jedoch bleibt Gold eine der wertstabilsten Anlageformen weltweit.


Fazit: Der Goldpreis wird von vielen Kräften beeinflusst – aber eines ist konstant: In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit bleibt physisches Gold eine stabile Form des Werterhalts.

Nein – bei PARTUM VALOREM zahlen Sie immer den gleichen Preis.

Egal, ob Sie Gold oder Silber online kaufen oder persönlich an unserem Standort – der Goldpreis bleibt identisch.
Unsere Preise sind transparent, tagesaktuell und für alle Kunden verbindlich – unabhängig vom Vertriebsweg.

So profitieren Sie jederzeit von fairen Konditionen – online wie offline.

Gold kaufen können Sie grundsätzlich auf drei Wegen:

  1. Beim Edelmetallhändler mit Filiale
    Persönlich vor Ort, mit direkter Beratung und sofortiger Mitnahme – ideal für Käufer, die anonym in bar bis zur gesetzlichen Grenze kaufen möchten.

  2. Online im Edelmetall-Shop
    Einfach, bequem und rund um die Uhr – mit tagesaktuellen Preisen. Viele Kunden bevorzugen den Online-Kauf von Gold, da er oft bessere Konditionen und größere Auswahl bietet.

  3. Bei Ihrer Bank
    Einige Banken bieten Gold zum Kauf an. Allerdings gilt: Nur als Kunde mit Konto – und in der Regel nicht anonym. Außerdem sind die Preise dort oft weniger attraktiv als bei spezialisierten Edelmetallhändlern.


Tipp: Wer anonym Gold kaufen möchte (z. B. bis 1.999,99 € in Deutschland, Stand 2024), sollte sich an einen zertifizierten Händler mit Filiale wenden.

Beides sind beliebte Formen von physischem Gold – doch es gibt wichtige Unterschiede, je nach Anlageziel:

Goldbarren – flexibel und preisgünstig

  • Jeder Goldbarren ist mit Gewicht, Feinheit (z. B. 999,9) und dem Herstellerstempel versehen.

  • Günstiger Aufpreis gegenüber dem reinen Goldwert, da die Herstellung einfacher ist als bei Münzen.

  • In vielen Größen erhältlich – von 1 g bis 1 kg – ideal, um auch größere Summen gezielt zu investieren.

  • Vorteil bei kleineren Barren: Teilverkauf möglich, ohne das gesamte Anlagegold aufzulösen.

Goldmünzen – sammelwürdig und anerkannt

  • Haben oft einen Nennwert und gelten offiziell als Zahlungsmittel.

  • Beliebte Münzen wie Krugerrand, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker sind weltweit anerkannt.

  • Münzen sind meist etwas teurer, da sie aufwändiger geprägt und teils auch gesammelt werden.


Fazit:
Wer reinen Anlagezwecken folgt und den besten Preis pro Gramm sucht, ist mit Goldbarren oft besser beraten.
Bei kleineren Summen oder als Geschenk sind Goldmünzen eine schöne Alternative.

Die Entstehung von Gold beginnt nicht auf der Erde – sondern im Weltall.

Gold zählt zu den schwersten chemischen Elementen und entsteht bei extremen kosmischen Ereignissen, wie der Kollision von Neutronensternen. In diesen gewaltigen Explosionen werden enorme Energiemengen freigesetzt, die Elemente wie Gold, Platin oder Blei überhaupt erst entstehen lassen.

Wie kam Gold auf die Erde?

  • Während der Entstehung der Erde sank der Großteil des Goldes in den Erdkern – dort lagert noch heute der größte Teil.

  • Das Gold, das wir heute an der Erdoberfläche finden, stammt vermutlich aus einer späten Bombardierung durch Meteoriten, nachdem sich die Erdkruste bereits gebildet hatte.

  • Teilweise wird Gold auch durch vulkanische Aktivitäten und geologische Prozesse wieder an die Oberfläche befördert.


Faszinierend: Das Gold in Ihrer Hand könnte älter sein als unser Sonnensystem – ein echtes Stück Universum und zugleich eine wertbeständige Anlageform.

Der Schmelzpunkt von Gold liegt bei exakt 1.064 °C.
Das bedeutet: Bei dieser Temperatur geht Gold vom festen in den flüssigen Zustand über.

Gold gehört zu den Edelmetallen mit einem vergleichsweise niedrigen Schmelzpunkt und lässt sich daher relativ leicht umschmelzen oder verarbeiten – etwa zur Herstellung von Barren, Münzen oder Schmuck.


Tipp: Aufgrund seiner guten Formbarkeit und Leitfähigkeit ist Gold nicht nur als Anlageprodukt, sondern auch in der Industrie und Elektronik sehr gefragt.

Innerhalb der EU:

Wenn Sie innerhalb der Europäischen Union reisen, dürfen Sie Gold oder andere Edelmetalle im Handgepäck mitführen.
Allerdings gilt:

  • Ab einem Gesamtwert von 10.000 Euro (gilt für Bargeld, Edelmetalle, Schmuck etc.) besteht Deklarationspflicht.

  • Die Meldung muss unaufgefordert beim Zoll erfolgen – sowohl bei der Ein- als auch bei der Ausreise.

  • Das entsprechende Formular („Bargeldanmeldung“) erhalten Sie beim Zoll oder können es vorab online ausfüllen und mitnehmen.

Außerhalb der EU:

Wenn Sie aus einem Nicht-EU-Land einreisen oder dorthin ausreisen, gelten deutlich niedrigere Freigrenzen:

  • Mit dem Flugzeug oder Schiff: Freigrenze liegt bei 430 Euro

  • Mit dem Auto oder zu Fuß: Freigrenze liegt bei 300 Euro

Alle Edelmetalle (z. B. Goldbarren, Goldmünzen oder Schmuck) über diesen Werten müssen beim Zoll verbindlich angemeldet werden.

Wichtig: Nichtanmeldung kann zu Geldbußen, Strafverfahren oder zur Beschlagnahme des Goldes führen.


Fazit:

  • Innerhalb der EU: Deklarationspflicht ab 10.000 €

  • Außerhalb der EU: Freigrenze max. 430 €

  • Immer besser: Gold rechtzeitig und korrekt anmelden, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Deutschland verfügt über eine der größten Goldreserven weltweit.
Mit rund 3.374 Tonnen Gold (Stand: Dezember 2017) belegt die Bundesrepublik den zweiten Platz nach den USA.

Das entspricht etwa 270.000 Goldbarren mit einem Gewicht von je rund 12,5 kg.

Wo lagert Deutschlands Gold?

  • Rund die Hälfte der Bestände wird in den Tresoren der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main aufbewahrt.

  • Der Rest lagert bei internationalen Partnern, z. B. in New York und London, um die weltweite Handelsfähigkeit sicherzustellen.

Wie viel ist das Gold wert?

Zum 31. Dezember 2019 wurden die physischen Goldbestände der Bundesbank mit:

  • 3.366,5 Tonnen Feingold

  • einem Buchwert von 146,5 Milliarden Euro
    in der Bilanz ausgewiesen.

Hinweis: Der tatsächliche Marktwert kann aufgrund schwankender Goldpreise deutlich höher liegen.

Goldvorkommen weltweit

Heute wird Gold überwiegend in diesen Ländern professionell abgebaut:

  • 🇨🇳 China (größter Produzent weltweit)

  • 🇦🇺 Australien

  • 🇷🇺 Russland

  • 🇺🇸 Vereinigte Staaten

  • 🇨🇦 Kanada

  • 🇿🇦 Südafrika (früher führend, heute mit abnehmender Bedeutung)

Diese Länder verfügen über bedeutende Goldminen, in denen das Edelmetall industriell gefördert wird – teils in offenen Tagebauen, teils unter Tage.


Goldvorkommen in Deutschland

Auch in Deutschland gibt es natürliches Goldvorkommen – allerdings meist in sehr geringen Mengen und nicht wirtschaftlich abbaubar. Gold wird hier überwiegend durch Goldwäsche aus Flüssen und Bächen gewonnen:

Größere Flüsse mit Goldspuren:

  • Rhein

  • Elbe

  • Mosel

  • Isar

Kleinere Flüsse und Bäche (bei Insidern beliebt):

  • Eder

  • Wietze

  • Görtsche

  • Striegis

  • Schwarza

  • Aller

  • Grümpen

Diese Fließgewässer enthalten sogenanntes Seifengold – kleine Goldflitter, die sich über Jahrtausende aus dem Gebirge gelöst und im Sediment abgelagert haben.


Fazit:

Gold findet man sowohl in industriellen Großminen weltweit als auch in Spuren in deutschen Flüssen – für Hobby-Goldwäscher ein spannendes Naturerlebnis, für Anleger bleibt jedoch der Kauf von physischem Gold die sicherste und realistischste Form der Goldnutzung.

Eine Feinunze Gold (engl. Troy Ounce) wiegt exakt 31,1034768 Gramm. Dieses standardisierte Gewicht wird international für den Handel mit Gold, Silber und anderen Edelmetallen verwendet.

Die Feinunze ist nicht zu verwechseln mit der üblichen Haushaltsunze (28,35 g), sondern stammt aus dem historischen Apothekerwesen – daher auch die Bezeichnung Apotheker-Unze.

Was bedeutet das beim Edelmetallkauf?

  • Goldbarren und Anlagemünzen (wie der Krügerrand oder Maple Leaf) sind häufig mit dem Gewicht 1 Unze Gold (31,1 g) geprägt.

  • Beim Gold kaufen wird der Preis pro Feinunze in der Regel in US-Dollar angegeben und in Euro umgerechnet.

  • Der Begriff „Unze Gold“ bezieht sich immer auf das Feingewicht – also den tatsächlichen Goldanteil, nicht etwa eine Ummantelung oder Legierung.


💡 Tipp für Käufer: Wenn Sie Goldbarren kaufen, achten Sie darauf, dass das Gewicht in Feinunzen oder Gramm Feingold (999,9) angegeben ist. Das garantiert den Werterhalt und die Transparenz beim Wiederverkauf.

Gold ist eines der faszinierendsten Edelmetalle – und sein Ursprung reicht weit über unseren Planeten hinaus.

Gold stammt aus dem Weltall

Gold ist nicht auf der Erde selbst entstanden. Es wurde durch kosmische Ereignisse geformt:
Wenn Neutronensterne kollidieren, entstehen dabei gewaltige Energiemengen – genug, um schwere Elemente wie Gold zu erzeugen. Diese Partikel wurden durch Meteoriten zur Erde gebracht und sind heute in der Erdkruste auffindbar.

Gold – ein Stück Universum

Das bedeutet: Wenn Sie Goldbarren oder Goldmünzen kaufen, halten Sie wortwörtlich ein Stück Sternenstaub in den Händen. Gold ist damit nicht nur ein sicherer Wertspeicher, sondern auch ein Zeugnis der Entstehungsgeschichte unseres Universums.

Wenn Sie Gold als Wertanlage kaufen möchten, sollten Sie auf den Feingehalt achten.

Anlagegold: Optimal ist 99,99 % Reinheit

Für Investitionen eignen sich vor allem Goldbarren oder Münzen mit einem Feingehalt von mindestens 99,50 %. Am besten ist jedoch sogenanntes Feingold mit 99,99 % Reinheit (auch „999.9er Gold“ genannt). Es handelt sich dabei um nahezu reines Gold, das weltweit anerkannt und gut handelbar ist.

Warum 99,99 % Feingold?

  • Höherer Wiederverkaufswert

  • Besserer Werterhalt

  • International als Anlagegold anerkannt

  • Mehr Sicherheit bei der Kaufkraftsicherung

Ob Sie Goldbarren kaufen oder sich für Anlagemünzen wie den Krügerrand, Maple Leaf oder Wiener Philharmoniker entscheiden – achten Sie immer auf die Reinheitsangabe.


💡 Tipp: Vermeiden Sie Schmuckgold oder niedriglegiertes Gold für Anlagezwecke – hier fallen oft höhere Aufschläge an, und der Wiederverkaufswert ist niedriger.

In Deutschland gibt es keine gesetzliche Obergrenze, wie viel Gold Sie besitzen dürfen. Sie können also beliebig große Mengen an physischem Gold kaufen und lagern.

Einschränkungen beim anonymen Kauf

Seit 2020 gilt jedoch eine Grenze für anonyme Barkäufe:

  • Bis 1.999,99 Euro: Anonymer Kauf ohne Identitätsprüfung möglich

  • Ab 2.000 Euro: Händler sind gesetzlich verpflichtet, Ihre Identität zu prüfen (z. B. Ausweiskopie)

Diese Regelung dient der Geldwäscheprävention. Sie betrifft nur Barzahlungen – bei Überweisungen oder Onlinekäufen ist Ihre Identität ohnehin bekannt.


💡 Tipp: Wer größere Mengen Gold kaufen will, sollte dies transparent und über seriöse Händler tun. Die Investition in Goldbarren oder Anlagemünzen bleibt eine bewährte Methode zur Wertsicherung – auch bei dokumentierten Käufen.

Kurzantwort: Gold bleibt die Basis – Platin ist eine sinnvolle Ergänzung


Gold – der bewährte Klassiker

Wertstabilität seit Jahrtausenden
Gold hat sich in Krisenzeiten, Inflationen und Währungsreformen stets bewährt. Es ist als Inflationsschutz und zur Vermögenssicherung historisch verankert.

Hohe Liquidität
Gold wird weltweit akzeptiert, leicht verkauft und gehandelt – in großen und kleinen Stückelungen.

Anonymität beim Kauf möglich
Je nach Land (z. B. Deutschland bis 2.000 Euro) kann Gold anonym erworben werden.

Geringere Preisschwankungen
Gold zeigt im Vergleich zu Platin oft eine stabilere Kursentwicklung – ideal für konservative Anleger.


Platin – die spannende Beimischung

🔄 Industriemetall mit Renditechancen
Platin wird stark in der Industrie (z. B. Auto- & Chemiebranche) eingesetzt. Dadurch ist es konjunkturabhängiger, aber auch volatiler – mit Potenzial für Kursgewinne.

📉 Günstiger als Gold (Stand 2025)
Platin ist derzeit meist günstiger als Gold – historisch war es aber oft teurer. Der Preisunterschied kann langfristig wieder schrumpfen.

📈 Diversifikation fürs Portfolio
Als Beimischung kann Platin ein Edelmetall-Portfolio sinnvoll ergänzen – besonders in kleineren Mengen zur Spekulation.


📌 Fazit

„Der Fokus eines soliden Edelmetall-Portfolios sollte klar auf Gold liegen. Es steht für Stabilität, Sicherheit und Werterhalt. Platin hingegen kann als spekulative Ergänzung oder Beimischung für renditeorientierte Anleger interessant sein.“

Eine sinnvolle Entscheidung für Werterhalt und Kaufkraftsicherung

Ob Sie Gold oder Silber kaufen, hängt vor allem von Ihrer Anlagestrategie und Ihrem verfügbaren Kapital ab. Beide Edelmetalle bieten langfristigen Werterhalt und eignen sich hervorragend zur Absicherung gegen Inflation und den Wertverlust von Papierwährungen.

Gold – Die stabile Anlage für größere Vermögen

Gold gilt als klassischer Wertspeicher und ist ideal zur Sicherung der Kaufkraft. Es lässt sich einfach lagern, ist international anerkannt und bietet hohe Liquidität. Der Goldpreis reagiert weniger stark auf Marktschwankungen und eignet sich daher besonders für sicherheitsorientierte Anleger.

Silber – Die clevere Ergänzung mit Potenzial

Silber ist deutlich günstiger als Gold, besitzt aber durch seine starke industrielle Nutzung zusätzliches Wachstumspotenzial. Viele Silbervorkommen gehen durch industrielle Prozesse dauerhaft verloren, was langfristig zu einer Verknappung führen kann. Silber kann also eine wertvolle Beimischung im Edelmetall-Portfolio darstellen – insbesondere bei niedrigerem Einstiegskapital.

Gold-Silber-Ratio – Ein wichtiges Analyseinstrument

Das sogenannte Gold-Silber-Ratio zeigt das Preisverhältnis beider Edelmetalle. Je niedriger das Verhältnis, desto attraktiver kann der Einstieg in Silber sein. Aktuelle Marktanalysen nutzen dieses Verhältnis zur Bewertung von Kaufzeitpunkten.


✅ Fazit

Ein ausgewogenes Verhältnis von Gold und Silber ist für viele Anleger die beste Wahl. Während Gold Kaufkraft sichert, bietet Silber zusätzliches Wertsteigerungspotenzial. Beide Edelmetalle können physisch gekauft werden – für echte Sicherheit abseits von Finanzversprechen auf Papier.

Sicherheit beim Edelmetallkauf – So vermeiden Sie Fälschungen

Gold ist ein wertvolles Edelmetall – leider zieht es dadurch auch Fälscher an. Besonders bei Goldbarren und Münzen tauchen immer wieder Fälschungen auf, die auf den ersten Blick kaum zu erkennen sind. Doch wie lässt sich echtes Gold zuverlässig prüfen?

✅ 1. Prüfmethoden für Privatanleger

Als Privatperson haben Sie einige einfache Möglichkeiten zur ersten Einschätzung:

  • Magnettest: Echtes Gold ist nicht magnetisch. Reagiert der Gegenstand auf einen Magneten, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine Fälschung.

  • Stempel und Prägung: Achten Sie auf den Feingehalt (z. B. „999.9“) sowie das Logo bekannter Hersteller wie z. B. „NADIR“, „Valcambi“ oder „Umicore“.

  • Gewicht und Größe: Abweichungen vom Soll-Gewicht oder von den typischen Maßen können ein Hinweis auf Fälschungen sein.

  • Keramikkratzer-Test: Reiben Sie das Goldstück vorsichtig über eine unglasierte Keramikfläche. Echtes Gold hinterlässt eine goldene Spur, Fälschungen oft eine dunkle.

⚠️ Wichtig: Diese Methoden bieten nur eine erste Orientierung und können keine professionelle Echtheitsprüfung ersetzen!

Weltweit wurde seit Beginn der Menschheit rund 208.000 Tonnen Gold gefördert (Stand Ende 2021). Das klingt nach einer riesigen Menge – aber wie viel ist das wirklich?

Stell dir einen Goldwürfel vor:

Das gesamte jemals geförderte Gold passt in einen Würfel mit einer Kantenlänge von nur 21,99 Metern.
➡️ Das entspricht ungefähr der Höhe eines 7-stöckigen Gebäudes.

Vergleich:

  • Dieser Würfel würde bequem auf einem Fußballfeld Platz finden.

  • Oder anders gesagt: Jeder Mensch auf der Welt bekäme im Schnitt rund 26 Gramm Gold – weniger als eine Unze!


Warum diese Zahl so wichtig ist

Gold ist nicht beliebig vermehrbar – genau das macht es seit Jahrtausenden zu einem zuverlässigen Wertspeicher und Sicherheitsanker in Krisenzeiten. Ob Sie Gold zur Kaufkraftsicherung, als Inflationsschutz oder als Teil Ihrer Anlagestrategie kaufen – das begrenzte Vorkommen ist einer der Hauptgründe für seinen langfristigen Wert.


💡 Fazit

Je seltener ein Gut, desto wertvoller.
Wer heute in physisches Gold investiert, sichert sich ein Stück von etwas, das die Welt zwar schätzt – aber nur in sehr begrenzter Menge besitzt.

Gold, Silber & Co. gelten in Deutschland nicht als Zins- oder Dividendenerträge – das macht sie besonders interessant für private Anleger.

📜 Steuerfreiheit bei physischem Gold & Silber

Wenn Sie Edelmetalle wie Goldbarren oder Silbermünzen kaufen und diese mindestens 12 Monate halten, ist der Gewinn beim Verkauf in der Regel komplett steuerfrei.
👉 Das liegt an § 23 EStG (Einkommensteuergesetz), das sogenannte private Veräußerungsgeschäfte regelt.

🔍 Wichtig im Überblick:

  • Haltedauer: Mindestens 1 Jahr (Spekulationsfrist).

  • Verkaufsgewinn: Steuerfrei nach Ablauf dieser Frist.

  • Verkauf vor Ablauf: Steuerpflichtig – aber Freigrenze von 600 € pro Jahr.

  • Keine Kapitalertragsteuer wie bei Aktien oder Fonds.


🛡️ Was bedeutet das für Sie?

Investieren Sie in physisches Gold oder Silber, profitieren Sie nicht nur vom Wertzuwachs durch Marktentwicklung, sondern auch von der kompletten Steuerfreiheit bei richtiger Handhabung. Das macht Edelmetalle zur beliebten Anlageform zur Kaufkraftsicherung – besonders in Zeiten von Inflation und unsicheren Finanzmärkten.


✅ Fazit:

Wer physische Edelmetalle langfristig hält, profitiert steuerfrei – ganz im Sinne einer nachhaltigen und krisensicheren Vermögensstrategie.

Historische Rolle von Gold

Gold wurde über Jahrhunderte hinweg als offizielles Zahlungsmittel und Währungsreserve verwendet. Noch bis ins 20. Jahrhundert war der Geldwert vieler Währungen an einen festen Goldstandard gekoppelt. In diesem historischen Kontext wurde Anlagegold steuerlich privilegiert, da es als eine Art Geldäquivalent galt – nicht als Konsum- oder Industrieprodukt.

👉 Daher ist Gold in den meisten Ländern – auch in der EU und der Schweiz – von der Mehrwertsteuer befreit.


Silber: Industriemetall statt Geldersatz

Im Gegensatz zu Gold spielt Silber heute eine bedeutende Rolle in der Industrie. Es wird in vielfältigen Bereichen verwendet:

  • Elektrotechnik & Halbleiter

  • Fotovoltaik & Solarenergie

  • Medizintechnik & Pharmazie

  • Schmuck, Bestecke und Spiegel

  • Löttechnik, RFID, Katalysatoren u. v. m.

❗ Aufgrund dieser breiten industriellen Nutzung wird Silber von den Steuerbehörden nicht als reines Anlageprodukt, sondern als wirtschaftliches Gebrauchsgut betrachtet.

👉 Daher unterliegt Silber in Deutschland der vollen Mehrwertsteuer von 19 % (in der Schweiz 8,1 %).


🧾 Steuerlicher Unterschied im Überblick

EdelmetallMwSt. DE / CHSteuerliche Einstufung
Gold0 % / 0 %Anlagegut / historisch als Geld anerkannt
Silber19 % / 8,1 %Industriemetall / Verbrauchsprodukt
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